Frauenstein
vor Frauenstein liegt rechts der Straße die Talsperre Lehnmühle. Die Talsperre Lehnmühle regelt zusammen mit der Talsperre Klingenberg den Wasserstand der Wilde Weißeritz.
Frauenstein, mit Schloss und Burgruine ist die Heimat des Orgelbauers Gottfried Silbermann.
Die Silbermann Orgel in der Stadtkirche wurde bei der Feuersbrunst 1869 eingeäschert, bei der auch die Kirche und große Teile der Stadt Frauenstein zerstört wurden.
Die Kirche wurde nach der Brandkatastrophe von 1871 bis 1873 wieder neu erbaut.
Damals entstand auch das rot-orange Rathaus. Links am Rathaus das Wappen von Frauenstein, rechts das Wappen der Partner Gemeinde im Schwarzwald, Zell am Harmersbach.Die Postdistanzsäule von 1725 wurde 1984 rekonstruiert.
Unterhalb der Burg wurde im 16. Jahrhundert von Heinrich von Schönberg das Schloss angelegt.
Das Gottfried Silbermann Museum im Kreuzgewölbesaal beschäftigt sich mit Leben und Werk des 1683 in Kleinbobritzsch geborenen Orgelbauers (Gestorbenen 04.08.1753 während des Baus der Orgel der katholischen Hofkirche in Dresden).
Kleinbobritzsch wurde zum Frauenstein eingemeindet.
Gezeigt werden Dokumente wie die Bittschrift Silbermann an August den Starken um Verleihung des Titels " königlicher Land- und Hof-Orgelbauer ", spielfähige Musikinstrumente und Alltagsgegenstände. Die seit 1588 nicht mehr bewohnte Burg wurde nach dem Stadtbrand von 1728 dem Verfall preisgegeben.
Die Vorburg wurde für den Schloss-Bau abgerissen. Erhalten blieb die Ringsmauer mit sechs Ringsmauertürmen wie Nordturm (dicker Merten) und ein verfallener Südturm.
Öffnungszeiten: Die Burgruine bleibt von November bis April geschlossen.
Weiter nach Neuhausen
über Rechenberg-Bienenmühle (seit 1558 Standort der privaten Traditionsbrauerei),
hinter dem Bahnübergang nach links dem Schild zu Talsperre folgen.
Den Stausee Rauschenbach auf der geschwungenen Brücke überqueren.
In Neuhausen
das erste Nussknackermuseum Europas, das Glashüttenmuseum im um 1750 erbauten Amtsgebäude und die Fronfeste Schloss Purschenstein. Im Ortsteil Cämmerswalde (Neuhausen) wurde 1826 der Schöpfer des Dresdner Fürstenzugs am Stallhofgebäude, Wilhelm Walter geboren. Das Wappen hinter dem Haus zeigt einen Löwen, oben rot unten grün, da der Ritter von Schönberg im gelobten Land, im Morast einen Löwen erlegte der zur Hälfte mit grünen Meerlinsen bedeckt war.




