tromo

Ausflugsziele und Reisen

Panorama-104813 Panorama Server-Hosting Europa USA Asien Panorama Speicherplatz Cloud Hosting

TROMO Magazin4you

­Olbernhau
die Stadt der sieben Täler ist das Tor zum Spielzeugland.
Die Flöha auf der alten Eisenbrücke überqueren, links die Rothenthaler Straße von zum Westtor (parken),
oder 100 Meter weiter Denkmal Saigerhütte (parken).
In der Saigerhütte wurde seit 1537 mit dem Saigerverfahren das Rohkupfer durch mehrere Schmelzen entsilbert.

Wegweiser zum Nussknackermuseum in der Bahnhofstraße 20 Neuhausen im Erzgebirge - Die Öffnungszeiten des Nussknackermuseums und des Technischen Museums sind identisch 016

Der 1625 im Auftrag von Kur­fürst Johann Georg I. von Freiberger Goldschmiede David Winckler aus Grünthaler Silber geschaffenen Deckelpokal kann jetzt im Grünen-Gewölbe Dresden bewundert werden.

Das Nußknackermuseum mit dem größten Nussknacker und der größte Spieldose der Welt, ist Treffpunkt für Sammler aus aller Welt, Neuhausen und Seiffen im Erzgebirge 027

Auf dem Pokal sind Arbeitsvorgänge in der Saigerhütte nach Holzschnitten aus dem Bergwerksbuch von Agricola zu sehen.
Die Gebäude der Saigerhütte, Arbeiterwohnhäuser, Anrichterhaus, Hüttenschänke und Reste der Schmelzhütte sind von einer Mauer umgeben.
Hinter dem Osttor mit kurfürstlichem sächsischen Wappen der Althammer mit dem funktionstüchtigen durch Wasserkraft angetriebenen Hammerwerk.
Burg Kriebstein, auf steilem Felsen hoch über der Zschopau, die schönste Ritterburg in Sachsen, wurde im 14. Jahrhundert in der Nähe der Stadt Waldheim gegründet, stellt aber nur sehr begrenzte Parkplätze zur Verfügung, weshalb Sie  lieber den Großparkplatz der Talsperre Kriebstein nutzen sollten 265 In dem 1847 wurde auf dem Gelände der Hütte errichteten Walzwerk wurde das berühmte Grünthaler Dachkupfer hergestellt.
Mit dem weltbekannten Grünthaler Dachkupfer wurden der Wiener Stephansdom, die Peterskirche in Rom, der Kölner Dom, der Dresdner Zwinger und die Kathedrale in Sofia gedeckt. ­Frauenstein die über 800 Jahre alte Erzgebirgskleinstadt und Silbermannstadt im Süden des sächsischen Landkreises Mittelsachsen liegt in 650 m Höhe im silbernen Erzgebirge. Frauenstein die Perle des Osterzgebirges und staatlich anerkannter Erholungsort 236 Jedes Jahr im Juni finden das Saigerhüttenfest mit mittelalterlichem Treiben, und der große Bergmannsaufzug der erzgebirgischen Berg- und Hüttenknappschaft statt.­

weiterlesen =>

Saigerhütte
in der Hütte 10
09526 Olbernhau
Öffnungszeiten:
Di. bis So. 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 17:00 Uhr

Am Markt in Olbernhau im Gebäude des 1654 zum Rittergut erhobenen Guts das städtische Museum " Haus der Heimat "mit Zeugnissen des historischen Handwerks.
Im Museum finden Sie auch den 1910 entstandenen drei Kubikmeter großen, mit Figuren und Tieren belebten Berg mit Gebirgslandschaft und Grube.
Die beweglichen Teile der Gebirgslandschaft, ursprünglich von einem Uhrwerk angetriebenen werden nun durch Sand ähnlich einem Wasserrad in Gang gesetzt.­


Haus der Heimat
Markt 7
09521 Olbernhau
Öffnungszeiten:
Di. bis Fr. 10:30 bis 17:00 Uhr
Sa./So. Feiertag 12:00 bis 17:00 Uhr
an­ den Adventssonntagen im verlängerte Öffnungszeiten.

Besonderes in der Winterszeit ist der Spielzeugwinkel mit Weihnachtspyramiden, Lichterbäumen, Engeln, Bergleuten und Nussknackern reizvoll.

Rückfahrt
über Sayda, am ehemaligen Johanniterhospital das Wappen der von Schönberg.
Etwas weiter an der Kreuzung ein alter steinernen Wegweiser mit Zinnen.
Unter der goldenen Krone steht:
nach Brüx (Most) 28,9 km
nach Frauenstein 20,2 km

xx

Altväter Erbstollen - Eschigt Fundgrube (Mortelgrund)
1200 und 1300 die erste Mühle im Mortelgrund wird erbaut
1400 Erste urkundliche Erwähnung des Saydaer Bergbaus in einer Münzmeisterrechnung am 21.08.1400.
1443 älteste noch erhaltene Mühle bei Sayda im Bäckerinnungsbrief, der Mahlzwang wird festgelegt
1477 Die Mortelmühle wird als herrschaftliche Mühle für Sayda in einer Leibgutüberschreibung für A. Caspar von Schönberg: "die Mortelmohl bei Saida" erwähnt.
1518 Beginnt die Blütezeit des Bergbaus im Mortelgrund .
Großkaufmann Bartholomäus Welser aus Augsburg lässt sich die Kupfergrube "Sankt Anna zum neuen Glück" verleihen, er betreibt wahrscheinlich auch die oberhalb der Mortelmühle befindliche "Alte Kupferhütte".
1553 Die alten Heinzenkunst im Mortelgrund: "Do Zuvor der Heintze gehangen hatt" wird urkundlich erwähnt
1554 Nicklas-Mühle unterhalb der Mortelmühle wird urkundlich erwähnt. Im Mortelgrund gibt es nun drei Mühlen.
1558 Das Pochwerk im Mortelgrund wird an Georg Rössler verliehen: "Ein stadel zu einem puchwerk Samptt der gerechtigkeitt/gelegen bei Saida unter Caspar von Schönbergs guetern Do die alte Huette (die erste Kupferhütte T.R.) gestanden ist/Den gewercken vom Eschich Zu gutt"
1579 Die sechsgängige Mortelmühle ist die bedeutendste Mühle der Herrschaft von Schönberg auf Schloss Purschenstein. Der sächsische Kurfürst August belehnt die Gebrüder Abraham, Heinrich und Caspar von Schönberg mit der "...Mortelmühle sambt allen anderen Mahl- und Brethmühlen..."
1623 bis 1629 Dreißigjähriger Krieg.

xx

Der Bergbau im Mortelgrund um Sayda kommt wegen des Dreißigjährigen Kriegs zum Erliegen. Die dritte Mühle im Mortelgrund verfällt ebenso wie die bergbaulichen Einrichtungen.
1697 Erfolglose Wiederaufnahme des Bergbaubetriebes
Im Mortelgrund beginnt man wieder mit dem Kupfer- und Silberbergbau und versucht kleine Teile der Eschigt Fundgrube in Betrieb zu nehmen. Es stellt sich kein dauerhafter Erfolg ein.
1771 Die Grube "Altväter Erbstollen" übernimmt die "Eschigt Fundgrube" als Beilehn. Durch diese Konsolidierung verbessert sich der wirtschaftliche Erfolg allerdings auch nicht mehr.
1774 Adam Rudolph von Schönberg auf Purschenstein verkauft die nun zweigängige Mortelmühle samt zugehöriger eingängiger St. Nicklas Mühle an Johann Christian Eilenberger.

xx

1836 Mit der Lossagung sämtlicher Belehnungen der Saydaer Kupfergruben wird der Bergbau um Sayda nach mehrjährigem Stillstand endgültig eingestellt.
Einstellung der Wasserkraftnutzung und die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Mortelgrund
1875 Die Mortelmühle bekommt die Schankkonzession ausgestellt. Die Mortelmühle  wird eine der beliebtesten Ausflugsgaststätten im Saydaer Bergland.
1910 Das Mühlrad der Mortelmühle wird stark beschädigt. Unterhalb der Mortelmühle sind noch eine Ölmühle und eine mit Wasserkraft angetriebene Holzverarbeitungsfabrik in Betrieb. Insgesamt werden am Mortelbach noch 8 Mühlen betrieben.
1926 Die Jugendherberge in der ehemaligen Hiemannschen Wirtschaft wird eingerichtet.
1950 Die Sprungschanze "Schanze der Freundschaft" wird eingeweiht.
1966 Die Wasserkraftnutzung an der Mortelmühle, der letzten von ehemals acht Mühlen am Mortelbach, wird eingestellt.
1989 Die Mortelmühle wird nicht mehr als Gasthaus und Pension genutzt.


xx

Tromo das Internet-Magazin für Informationen + suchen + finden von Ausflugszielen und Reisen


Nutze den Tromo und beginne deine Reise.